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IRON AGE

Seit 3000 Jahren können Menschen Stahl herstellen. Die Auseinandersetzung damit ist der Kern von Wolfs Werk. In ihrer Größe, Härte und Unangreifbarkeit stehen Wolfs Stahlskulpturen vor uns wie der rätselhafte Monolith aus Stanley Kubricks Film „2001 – Odyssee im Weltall“. Und wie in Kubricks Film der Monolith sowohl aus der Zukunft wie von den Anfängen der Menschheitsgeschichte kommt, sind Wolfs Skulpturen gleichzeitig archaisch und unverkennbar Werke des 21. Jahrhunderts. Wolfs Werk ist in der radikalen Abstraktion eine Auseinandersetzung mit der Menschheitsgeschichte in der Epoche Eisenzeit.

Rost-Skulpturen  

Wolf setzt den Stahl in seinen Skulpturen zwei extremen Weisen der Bearbeitung aus: Der hochpräzisen, bis an die Grenze des technisch Möglichen gehenden Politur und, diametral entgegengesetzt: Dem Rost. „Rost bedeutet: Stahl reagiert auf Sauerstoff. Rost ist ein Zersetzungsprozess“, sagt Wolf. Seine Rost-Skulpturen erzählen sehr nüchtern und unabweisbar von der Vergänglichkeit.

[Peter Laudenbach, 2013]

Von der Zersetzung

Rost ist überall.
Rost ist der natürliche Prozess der Zersetzung von Stahl.
Oft ist es das Ende des technischen Traums.
Längst nicht nur oberflächlich entwickelt Rost enorme Sprengkraft. Das Volumen von Rost versiebenfacht die Ausgangsgröße und hebt alles aus den Angeln.
Dabei entstehen Formen von skulpturaler Anmutung.
Rost beschäftigt mich sehr, inspiriert mich, macht mich nachdenklich.

[Georg-Friedrich Wolf, 2020]